"Kartoffel werden" im Jüdischen Museum Berlin

Die Stiftung Jüdisches Museum in Berlin ist über einen Kurator auf unseren Film "Kartoffel werden" aufmerksam geworden.
Wir wurden um Erlaubnis gebeten, dass der Film im Rahmen einen Sonderausstellung als "Endlosschleife" laufen darf.

 

Dass unser Schülerprojekt in so einem Rahmen präsentiert wird, ist uns eine besondere Ehre!

 

Näheres zur Ausstellung zum 10-jährigen Jubiläum des Jüdischen Museums Berlin:

30 Künstler aus 14 Ländern 

16. September 2011 – 29. Januar 2012

Gibt es so etwas wie eine nationale Identität? Als was sehen sich Bürger der Bundesrepublik Deutschland und Menschen aus anderen Ländern, die in Berlin, München oder Frankfurt leben, seien sie west- oder ostdeutsch geprägt, welcher Religion auch immer, russisch, türkischer oder anderer Herkunft. Die Koordinaten des vertrauten Selbstbildes begannen sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der DDR zu verschieben, lange bevor sich Deutschland zähneknirschend als Einwanderungsland zu definieren begann.

Die Ausstellung zeigt Auseinandersetzungen mit diesen Fragen. Ihren Kern bilden Werke von 30 Künstlern, die mit unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft in Deutschland leben. Sie thematisieren zentrale Aspekte ihrer Wahrnehmungen, zu denen Familien- und kollektive Erinnerungen, nationale Mythen und ihre Brechung, Sprache, Religion und die Erfahrung der Migration gehören. Videointerviews, nicht nur mit den Künstlern, greifen das Thema auf

dokumentarischer Ebene auf. Zu sehen sind Raum-Installationen, Video- und Filmarbeiten, Fotographie-Serien, Gemälde und Druckgraphik.